En moi je désespérais.



Jap, ich möchte mich ein bisschen näher mit dem Zeichnen beschäftigen! Auch wenn meine Liste der Dinge, die ich noch erlernen möchte, immer länger wird. Aber Zeichnen steht ziemlich weit oben. Weil es unendlich viel Spaß macht und naja, ich muss und will es einfach können. In der nächste Zeit werde ich mich erst mal eher auf Menschen und Portraits spezialisieren, weshalb ich mir auch dieses Buch zu Weihnachten gewünscht habe. Oben seht ihr den ersten Versuch von mir, ein Auge zu zeichnen. Mal sehen, wie sich meine mehr oder weniger "tollen" Zeichenkünste in der nächsten Zeit so entwickeln werden. Oder auch nicht, haha.

When you try your best, but you don't succeed.

Ich werde Silvester alleine verbringen. Und meine Eltern drehen völlig durch. Ich dachte, sie hätten mich nach der langen Diskussionsphase vor unendlich vielen Wochen endlich verstanden. Aber nein, falsch gedacht, Paulinchen. Gar nichts haben sie verstanden. Rein gar nichts. Gnihihi, sie glauben, ich isoliere mich, weil ich Angst vor anderen Menschen hätte. Ich kriege mich echt nicht mehr ein, haha. Wie eine Geistesgestörte lache ich sie und ihr dämliches Gequatsche aus. Wie oft ich nun schon versucht habe, ihnen klar zu machen, dass ich der glücklichste Mensch der Welt wäre, wenn ich jede freie Minute mit mir alleine verbringen könnte und keiner versuchen würde, mich zu verändern. Aber, dass es mich mehr und mehr kaputt macht, wenn sie wieder einmal dieses eine scheußliche Thema ansprechen, sehen sie nicht. Tränen unterdrücken. Lächeln. Alles ist prima, alles ist gut, alles ist schön. Nein, sie wollen die Wahrheit einfach nicht akzeptieren. - Warum auch immer. Vielleicht, weil mein Verhalten ja angeblich kein bisschen normal sei. Normal, nicht normal. Ist das nicht völlig egal? Wann ist etwas denn überhaupt "normal"? Und wann nicht? "Es ist Silvester, du kannst doch nicht alleine zu Hause bleiben!" sagen sie und schauen mich erwartungsvoll an. Aber ich zerstöre ihre Hoffnungen, indem ich ihnen ein kräftiges "Doch!" entgegen schleuder. Ich kann beobachten, wie ihre Gesichtszüge langsam entgleisen und sie leicht den Kopf schütteln. Und auch dieser Anblick lässt mich wieder iin lautes Gelächter ausbrechen ..

Kisses in the rain are full of pain now.

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Aus unendlich tiefem Schmerz wird unerträgliche Leere, die sich immer weiter ausbreitet. Sie streckt ihre langen Arme nach dir aus, packt dich und lässt dich nie wieder los. Sie zerquetscht dein Herz, deine Seele, deine Liebe. Alles futsch. Ein stummer Schrei verlässt deinen Mund, doch er prallt nur lautlos an den Wänden ab. Niemand kann dich hören, niemand kann dir helfen. Ein kurzer Augenblick, ein kurzer Moment und alles steht still. Überall liegen Scherben deiner zerbrochenen Welt herum. Du versucht verzweifelt die Teile wieder zusammenzusetzen. Doch sobald du auch nur eine Scherbe berührst, verwandelt sie sich in kalte Luft. Deine Welt verschwindet mit jeder Scherbe ein Stückchen mehr, bis du in völliger Finsternis alleine zurück bleibst. Du versuchst zu schreien, willst dich wehren, willst der Leere entkommen, doch dein Körper ist zu schwach. Reglos liegst du da, deine schwarzen Augen starren stumm an die Decke. Willkommen in der Hölle!

Noch nie vermisst, noch nie geliebt.

Du lässt keine Gelegenheit aus, um mir meine kostbare Zeit zu stehlen. Ich weiß nicht, wie du das anstellst, aber du saugst sie förmlich aus mir heraus. Und alles, was dann noch von mir übrig bleibt, ist pure Leere, die sich durch nichts und niemanden wieder füllen lässt. Gib mir mein scheiß Leben zurück! Sofort! Bitte ...
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