Und da kriecht der Selbsthass wieder leise aus seinem schwarzen Loch heraus und jagt ihr einen ganz schönen Schrecken ein, als er sie an der Schulter antippt und sie mit einem hämischen Grinsen begrüßt. Wer hat dieses nichtssagende Gefühl denn überhaupt erfunden? Irgendein Idiot, der es wohl lustig fand, andere leiden zu sehen. Was hat er damit denn bitte bezweckt? Nichts, rein gar nichts. Alle anderen (negativen) Gefühle erfüllen doch auch irgendeinen Zwecke, nicht? Sie sollen uns beschützen, zum Beispiel. Aber was ist mit dem Selbsthass? Schützt er uns in irgendeiner Art und Weise? Nein, genau das tut er eben nicht. Ganz im Gegenteil, er reißt immer wieder alte Wunden auf und malt das Herz mit schwarzer Farbe an, bis es kalt und gefühllos erscheint. „Selbsthass, du störst. Geh, und komm am besten nie, nie, niemals wieder! Siehst du nicht, was du anrichtest?“, flüstert ihr Herz leise in die Dunkelheit. Doch es bekommt keine Antwort. Er lässt sich doch nichts von so einem dämlichen Herz sagen, das wäre ja auch noch schöner, ha! Er heftet sich dicht an ihre Fersen und folgt ihr auf Schritt und Tritt, egal welchen Weg sie auch geht. Sie versucht ihn mit ihren Händen zu packen und sich vom Leib zu reißen, doch sie greift ins Leere. Und der Selbsthass bleibt ..

Die Nacht schluckt jede Wahrheit vor der Tür.
Und da kriecht der Selbsthass wieder leise aus seinem schwarzen Loch heraus und jagt ihr einen ganz schönen Schrecken ein, als er sie an der Schulter antippt und sie mit einem hämischen Grinsen begrüßt. Wer hat dieses nichtssagende Gefühl denn überhaupt erfunden? Irgendein Idiot, der es wohl lustig fand, andere leiden zu sehen. Was hat er damit denn bitte bezweckt? Nichts, rein gar nichts. Alle anderen (negativen) Gefühle erfüllen doch auch irgendeinen Zwecke, nicht? Sie sollen uns beschützen, zum Beispiel. Aber was ist mit dem Selbsthass? Schützt er uns in irgendeiner Art und Weise? Nein, genau das tut er eben nicht. Ganz im Gegenteil, er reißt immer wieder alte Wunden auf und malt das Herz mit schwarzer Farbe an, bis es kalt und gefühllos erscheint. „Selbsthass, du störst. Geh, und komm am besten nie, nie, niemals wieder! Siehst du nicht, was du anrichtest?“, flüstert ihr Herz leise in die Dunkelheit. Doch es bekommt keine Antwort. Er lässt sich doch nichts von so einem dämlichen Herz sagen, das wäre ja auch noch schöner, ha! Er heftet sich dicht an ihre Fersen und folgt ihr auf Schritt und Tritt, egal welchen Weg sie auch geht. Sie versucht ihn mit ihren Händen zu packen und sich vom Leib zu reißen, doch sie greift ins Leere. Und der Selbsthass bleibt ..
How could you be so heartless?

Ach wisst ihr, es gibt für mich nichts schöneres als nachts bei flackerndem Kerzenlicht, leiser Musik im Hintergrund und heißem Wintertee an meinem eigenen Buch weiterzuschreiben, während alle um mich herum friedlich schlafen. Diese Stille ... Ich versuche erst gar nicht, sie zu beschreiben. Denn man muss sie fühlen. Da sitze ich also nun an meinem Schreibtisch und haue wie verrückt auf die Tasten. Meine Augen wandern hin und her und folgen der Geschichte, deren Ursprung tief in meinem Inneren vergraben liegt. Ich kann eine völlig neue Welt erschaffen und ein Teil von ihr werden. Ich kann das Leben von Menschen bestimmen, wie ich es für richtig halte, ohne mit den Konsequenzen leben zu müssen. Ich kann über Dinge schreiben, die ich im realen Leben niemals laut auszusprechen wage, weil sie einfach viel zu kompliziert sind. Doch ich schreibe nicht nur die Geschichte. Ich bin die Geschichte.
It's so hard to find someone who cares about you.

Warum ist es nur so verdammt schwer, einfach mal glücklich zu sein? Egal, was ich auch mache, diese unheimliche Finsternis bleibt und saugt mit der Zeit alles aus mir heraus, bis völlige Leere zurückbleibt. Hm, vielleicht habe ich es einfach nicht anders verdient...
Take another walk out of your fake world.
Vor wenigen Sekunden war ich noch fest davon überzeugt, niemals erwachsen werden zu wollen. Und jetzt kann ich es gar nicht mehr erwarten, hier auszuziehen und in einer eigenen Wohnung zu leben. Weg von zu Hause. Weg von allem. Weg von meinem alten Ich. Ganz weit weg. Ich will ein neues Leben beginnen, irgendwo, wo mich keiner kennt. Und irgendwann, wenn ich mein Studium beendet habe und arbeiten gehe, möchte ich in einem kleinen Dorf mein Leben genießen. Ohne Druck, ohne Angst, ohne Stress. Auch wenn es niemals so sein wird, da die Gesellschaft das niemals zulassen würde. Ein Leben ohne Stress, ohne Angst? Wie .. lächerlich. Hör doch auf zu träumen, Paulinchen. Das ist nicht die Realität. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. ♥
Give me just a second.

Eltern weg, Bruder weg. Und ich habe das ganze Haus für mich alleine, jippi! So laut Musik hören, wie ich es mag, ohne, dass ich jemanden damit störe. Keine nervigen "Ich-möchte-nur-schauen-was-du-gerade-machst!" Besuche der Eltern, wenn man gerade vertieft ein Buch liest oder Tagebuch schreibt und aus der Traumwelt herausgerissen wird. Heute mit guter Laune und schöner, lauter Musik die restlichen Ferien genießen. Ich werde jetzt mein Zimmer mal wieder putzen. - Ja, ich liebe aufräumen! Alle 2 Wochen werden sämtliche Regale abgestaubt und gesäubert. Und heute ist es mal wieder soweit. Danach werde ich einen ewig langen Tagebucheintrag verfassen und einen Brief schreiben. Mit meinem neuen Füller, den ich extra für dafür gekauft habe. Schwarze Tinte, Seite für Seite, seltsame Wörter, Bilder, Wintertee und Kerzen. Herrlich! ♥