There's just too much that time cannot erase



Psssssst,“ ein fernes Zischen und doch so nah, dass sie jeden einzelnen Buchstaben deutlich hören kann. Verwirrt blickt sie sich um, aber da ist niemand. Keine einzige Menschenseele. Und doch wird sie das Gefühl nicht los, beobachtet zu werden. „Ist da jemand?“, flüstert sie ängstlich in die Nacht hinein. Aber sie bekommt keine Antwort. Doch plötzlich steht er direkt hinter ihr. Sie spürt seinen eiskalten Atem auf ihrem Körper. Gänsehaut. Panik. Stille. Er legt seine schwarzen Klauen um ihren Hals und drückt kräftig zu. Er ist so unendlich stark. Stärker als alle Menschen auf der ganzen Welt zusammen. Ihr Herz beginnt zu rasen als wäre es auf der Flucht. Sie versucht seine Hände zu packen und von sich zu reißen, doch sie greift ins Leere. Denn Hass hat keine Gestalt. Er existiert nur in unseren Köpfen, in Wahrheit gibt es ihn überhaupt nicht. Und dennoch fühlen wir ihn. Wir fühlen ihn so intensiv, dass die Welt um unsverblasst. Ein so tiefer Schmerz, dass wir an nichts anderes mehr denken können. Außer daran, wie weh es tut ..
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