Schwarze Augen streifen die Nacht,
verfolgt vom Schatten deiner Seele.
Ein leises Flüstern, ein leises Knacken,
ein stummer Schrei, der die Stille zerfetzt.
Schwarze Rosen säumen seinen Weg,
begleitet vom süßen Duft der Verwesung.
Ein kaltes Herz, ein kaltes Flehen,
ein dunkles Glück, das dein Leben zerstört.
Plötzlich steht er vor dir und starrt dich an,
der Tod in seinem finsteren Gewand.
Sein hämisches Grinsen, sein starrer Blick,
sein düsterer Hass, der dein Ende bestimmt.
Seine knochigen Hände greifen nach dir,
schlagen, kratzen, packen dich,
zerquetschen dein krankes, stummes Herz,
töten die Einsamkeit, die sich in deiner Seele quälte.
Du willst fliehen, willst dich wehren,
willst die schwarzen Klauen von dir reißen.
Aber du tust nichts, stehst bloß reglos da
und spürst auf deiner Haut seinen kalten Todesatem.
Von Selbsthass zerfressen,
von Worten zerstört.
In deinem Blick ein letztes Flehen,
zu Boden fällt, die letzte Träne.
Der Tod zieht dich hoch,
klammert sich fest an dich,
küsst, liebt, umarmt dich,
damit du nicht fällst.
Die Zeit steht still.
Du bist fort,
bist mit ihm gegangen
in das Reich der ewigen Stille.
Leben oder Tod.
Liebe oder Hass.
Alles oder Nichts.
Du bist fort.
Du bist tot.
Für immer.

Willkommen in der neuen Welt, ohne Tränen, ohne Schmerz.


Oh Gott, Leute, ich war am Samstag in Oberhausen auf dem Blutengel-Konzert und es war so, so, so wunderbar! Ich liebe diese Band so abgöttisch. Und Chris Pohl, der Sänger, ist so ein sexy Typ, sag ich euch. ;) Es war jedoch kein "typisches" Blutengel-Konzert, sondern ein Klassik-Konzert, bei dem die Band ihre sonst sehr electro-lastigen Songs in speziellen Klassik-Versionen mit einem kleinen Orchester präsentiert hat und bei dem es auch Sitzplätze gab, die aber vorher nicht fest gelegt wurden. Deshalb stand ich bereits 3 Stunden vor Einlass vor der Turbinenhalle, in der das Konzert statt finden sollte, damit ich auch schön weit vorne sitzen konnte (ein Platz in der 5. Reihe ist es dann schließlich geworden) und habe die ganze Zeit die anderen Menschen beobachtet, die ebenfalls vor dem Eingang warteten. Und das war so faszinierend, ehrlich! Ich wusste gar nicht, wo ich zuerst hinsehen sollte. Überall schwarz gekleidete Menschen. (Blutengel ist nämlich eine Band aus der gothic Szene.) Frauen in auffälligen Kleidern, Männern mit schwarz geschminkten Augen und weißen Kontaktlinsen. Menschen, die man nicht jeden Tag sieht, vor allem nicht, wenn man aus einer kleinen Stadt wie meiner kommt. Endlich konnte ich schwarz tragen, ohne von anderen angestarrt zu werden und nervige Sprüche ertragen zu müssen. Während ich in der Schule ständig seltsam angesehen werde, wenn ich ausschließlich schwarz trage, wäre man auf dem Konzert sofort aufgefallen, wenn man etwas Buntes getragen hätte. Oh Mann, ihr glaubt gar nicht, wie furchtbar faszinierend die gothic Szene ist. Vor allem, was die Musik, die Denkweise und die Lebenseinstellung angeht. Und natürlich spielt auch das Äußere eine kleine, aber nicht ganz unwichtige Rolle. Naja, wie auch immer.. Das Konzert war jedenfalls unglaublich. Genauso wie die Vorband Staubkind, auf die ich mich auch mega gefreut hatte. Nach meinen beiden Unheilig-Konzerten im Juli bin ich wohl zu einer kleinen Konzert-Süchtigen mutiert. Aber es lebt sich eigentlich ganz gut so. Für 2014 sind auch schon weitere Konzert-Besuche geplant. Dann habe ich nämlich mein Abi und jede Menge Zeit, um auf sämtliche Konzerte meiner Lieblingsbands zu gehen. ♥
In the end we only regret the chances we didn't take.



W i r s i n d s o a n d e r s g e w o r d e n. D o c h u n s e r e Z e i t i s t a b g e l a u f e n. E s i s t v o r b e i .
I am merely the product of the life that I've lived

2:24 Uhr. Ich sitze gerade mit ein bisschen guter Musik daußen auf der Terrasse, starre in die Dunkelheit und genieße die stille Nacht, die bitte niemals vorrüber gehen soll... Als ich eben durch mein altes Tagebuch geblättert habe, ist mir mal wieder aufgefallen, wie sehr ich mich in diesem einen Jahr doch verändert habe, wie anders ich geworden bin.. So anders, dass es fast schon unheimlich erscheint. Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass ich irgendwann der Mensch sein werde, der ich heute bin. Ein lachender, lebender, liebender Mensch. Ohne Angst vor dem Leben. Und ohne Angst vor dem Nicht-Leben. Es ist doch irgendwie ganz schön seltsam, was Glück mit einem Menschen machen kann, vor allem dann, wenn er davor nur die Finsternis kannte. Dieses "damals", als ich mir selbst gegenüber ein riesiges Monster sein konnte, gibt es nun nicht mehr. Es hat sich aufgelöst, ist in meinem Glück ertrunken. Ja, ich habe es getötet. Ich habe den Schmerz getötet, der mich jahrelang innerlich verletzt und mein Leben mit einer giftigen Mischung aus Einsamkeit und Leere bis zur völligen Gefühlskälte betäubt hat. Es ist vorbei. Der Albtraum ist Vergangenheit.
I want someone to be afraid of losing me.

Und plötzlich bist du so fucking glücklich, dass du vor lauter Glück zu weinen beginnst und am liebsten der ganzen Welt mitteilen möchtest, wie gut es dir doch geht. Dieses unbeschreibliche Gefühl, endlich wieder lachen zu können, obwohl du die Hoffnung auf ein schönes Leben schon längst aufgegeben hattest. Und wisst ihr was? Ich habe es geschafft. Nach all' den dunklen Jahren voller Traurigkeit ist mein Leben nun wieder lebenswert.
I feel like a stranger in this world
So viele Nächte ohne Schlaf. Und so viele Nächte ohne dich. Dabei wünsche ich mir so sehr, dass du jetzt bei mir wärst. Hier, neben mir. Wir würden gemeinsam in die Dunkelheit starren und uns so verdammt viel erzählen, dass eine einzige Nacht wohl niemals ausreichen würde. Wir würden über das Leben philosophieren, und vielleicht auch ein bisschen über den Tod. Wir würden über das reden, was in uns vorgeht, was wir denken, was wir fühlen. Wir können einfach so sein, wie wir sind, ohne uns verstellen zu müssen. Wir können für einen Moment unsere schweren Masken ablegen, die Tag für Tag auf unseren traurigen Gesichtern sitzen, sodass alle um uns herum glauben, dass es uns gut gehe. Damit niemand merkt, wie dunkel unser Herz in all' diesen schwarzen Jahren geworden ist. Und dann.. dann würde ich dir von den Monstern in meinem Kopf erzählen. Und du.. du würdest sie mit einem einzigen Wort für immer vertreiben. Doch dann mache ich die Augen auf.. und bin alleine. Wie jede Nacht. Wie jede verdammt Nacht, in der ich hellwach in meinem Bett liege und mir vorstelle, wie es wäre, wenn du jetzt bei mir wärst und ich dir alles über mich erzählen könnte. Alles, was ich bin. Ich bin nicht nur der Mensch, den du täglich siehst. Ich bin so viel mehr als das. Und du hast die Chance herauszufinden wer ich wirklich bin. Nutze sie. Irgendwann wird es zu spät sein.
We accept the love we think we deserve.

"That moment when you burst into tears in your room and you realize that no one knows how unhappy you are..."
There's no use in crying, all my tears won't drown my pain.
Wisst ihr, was mich richtig ankotzt? Dass Erwachsene ständig meinen, wir Jugendlichen hätten keine Probleme. Zumindest keine, die es ernstzunehmen gilt. Denn angeblich ist die „Jugend die schönste Zeit des Lebens“, sodass wir nicht das Recht haben zu behaupten, uns gehe es schlecht. Ja, vielleicht war das früher tatsächlich einmal der Fall. Vielleicht gab es wirklich eine Zeit, in der man seine Jugend noch genießen konnte, in der man frei war und das tat, was einen glücklich gemacht hat. Eine Zeit voller Abenteuer, voller Begeisterung und Lebensfreude. Vielleicht war das einmal die Realität, ich weiß es nicht. Aber liebe Erwachsene, heute sieht die Welt nun einmal anders aus.
Heute ist die Jugendzeit für manche die schlimmste Zeit ihres ganzen Lebens. Nicht für alle, aber für sehr viele. Zu viele. Sagt uns also niemals wieder, wir hätten hier das schönste Leben überhaupt, wenn ihr keine Ahnung davon habt, was manche von uns tagtäglich ertragen müssen. Denn wir sind die Generation, die heute unter einem so krassen Druck steht, dass manche von uns unter dieser Last zu ersticken drohen. Wir sind die Generation, in der Mobbing so weit verbreitet ist wie noch nie zuvor, dank zahlreicher Medien und Netzwerke wie Facebook, Twitter & Co. Wir sind die Generation, von der immer mehr erwartet wird. Leistung, Leistung, Leistung. Von einer freien, unbeschwerten Persönlichkeitsentwicklung fehlt jede Spur. Inzwischen leben wir also in einer Welt, in der Kinder nicht mehr Kinder sein können und manche von ihnen irgendwann daran zerbrechen. Das nennt ihr ein "schönes Leben"?! Mensch, macht doch mal die Augen auf!
Materiell gesehen geht es uns gut, keine Frage. Sehr gut sogar. Wir haben alles, was man zum Leben braucht. Wir dürfen zur Schule gehen, haben genug zu essen und zu trinken und ein Dach über dem Kopf, sodass wir eigentlich keinen Grund haben, uns zu beschweren. Und dennoch tun wir es. Denn die Realität sieht leider anders aus. Wir leben heute in einer Welt, in der die Zahl der psychisch kranken Jugendlichen von Jahr zu Jahr immer größer wird. Eine Welt, in der Suizid die zweit häufigste Todesursache bei Jugendlichen ist. So gut kann es uns also gar nicht gehen, wie ihr immer behauptet. Oder glaubt ihr etwa, wir machen das aus Spaß? Weil wir so viel Langeweile haben? Ach, ihr habt doch keine Ahnung. Von nichts. Ich will damit nicht sagen, dass ihr keine Probleme habt, bitte nicht falsch verstehen. Ihr habt sicher genauso mit psychischen Krankheiten und negativen Erfahrungen zu kämpfen, wie wir. Aber das heißt noch lange nicht, dass unsere Probleme weniger schlimm sind. Wir wollen genauso ernst genommen werden wie ihr. Also wagt es niemals wieder, uns zu belächeln, wenn wir mal wieder mit Tränen in den Augen zugeben, dass es uns nicht gut geht. Probleme haben nichts mit dem Alter zu tun.
Natürlich haben auch viele von uns das Glück, dass sie nur mit den normalen pubertären Problemen klar kommen müssen und nebenbei ihre Jugendzeit genießen können. Aber dann gibt es auch einige, die mehr als das ertragen müssen. Die sich jeden Tag fragen, warum sie überhaupt noch weiter atmen, wenn doch sowieso alles egal ist. Die sich jeden Abend ins Bett legen, in der Hoffnung, am nächsten Tag nicht mehr aufzuwachen, weil das Leben für sie eine einzige Qual ist. Also nehmt uns doch verdammt nochmal ernst, mehr verlangen wir garnicht.

Heute ist die Jugendzeit für manche die schlimmste Zeit ihres ganzen Lebens. Nicht für alle, aber für sehr viele. Zu viele. Sagt uns also niemals wieder, wir hätten hier das schönste Leben überhaupt, wenn ihr keine Ahnung davon habt, was manche von uns tagtäglich ertragen müssen. Denn wir sind die Generation, die heute unter einem so krassen Druck steht, dass manche von uns unter dieser Last zu ersticken drohen. Wir sind die Generation, in der Mobbing so weit verbreitet ist wie noch nie zuvor, dank zahlreicher Medien und Netzwerke wie Facebook, Twitter & Co. Wir sind die Generation, von der immer mehr erwartet wird. Leistung, Leistung, Leistung. Von einer freien, unbeschwerten Persönlichkeitsentwicklung fehlt jede Spur. Inzwischen leben wir also in einer Welt, in der Kinder nicht mehr Kinder sein können und manche von ihnen irgendwann daran zerbrechen. Das nennt ihr ein "schönes Leben"?! Mensch, macht doch mal die Augen auf!
Materiell gesehen geht es uns gut, keine Frage. Sehr gut sogar. Wir haben alles, was man zum Leben braucht. Wir dürfen zur Schule gehen, haben genug zu essen und zu trinken und ein Dach über dem Kopf, sodass wir eigentlich keinen Grund haben, uns zu beschweren. Und dennoch tun wir es. Denn die Realität sieht leider anders aus. Wir leben heute in einer Welt, in der die Zahl der psychisch kranken Jugendlichen von Jahr zu Jahr immer größer wird. Eine Welt, in der Suizid die zweit häufigste Todesursache bei Jugendlichen ist. So gut kann es uns also gar nicht gehen, wie ihr immer behauptet. Oder glaubt ihr etwa, wir machen das aus Spaß? Weil wir so viel Langeweile haben? Ach, ihr habt doch keine Ahnung. Von nichts. Ich will damit nicht sagen, dass ihr keine Probleme habt, bitte nicht falsch verstehen. Ihr habt sicher genauso mit psychischen Krankheiten und negativen Erfahrungen zu kämpfen, wie wir. Aber das heißt noch lange nicht, dass unsere Probleme weniger schlimm sind. Wir wollen genauso ernst genommen werden wie ihr. Also wagt es niemals wieder, uns zu belächeln, wenn wir mal wieder mit Tränen in den Augen zugeben, dass es uns nicht gut geht. Probleme haben nichts mit dem Alter zu tun.
Natürlich haben auch viele von uns das Glück, dass sie nur mit den normalen pubertären Problemen klar kommen müssen und nebenbei ihre Jugendzeit genießen können. Aber dann gibt es auch einige, die mehr als das ertragen müssen. Die sich jeden Tag fragen, warum sie überhaupt noch weiter atmen, wenn doch sowieso alles egal ist. Die sich jeden Abend ins Bett legen, in der Hoffnung, am nächsten Tag nicht mehr aufzuwachen, weil das Leben für sie eine einzige Qual ist. Also nehmt uns doch verdammt nochmal ernst, mehr verlangen wir garnicht.

Ganz egal was jetzt noch kommt

Es ist gerade mitten in der Nacht, genau genommen 3:38 Uhr, und ich kann mal wieder nicht schlafen, wie so oft in letzter Zeit. Also sitze ich nun hier im Dunkeln in meinem Bett, höre ein paar alte Lieblingssongs, die mich an früher erinnern, und denke über so vieles nach, dass ich das Gefühl habe, mein Kopf steht kurz vor einer gewaltigen Explosion. Manchmal kann es ja wirklich ganz hilfreich sein ein nachdenklicher Mensch zu sein, aber manchmal verfluche ich diese verfluchte Eigenschaft einfach nur, besonders dann, wenn sie mich vom Schlafen abhält. Und was macht Paulinchen, wenn ihr Gehirn mal wieder von eine riesigen Gedankenflut überschwemmt wird und sie darin zu ersticken droht? Richtig, sie schreibt darüber. Deshalb tippe jetzt einfach mal darauf los, und schreibe das auf, was mir in den Sinn kommt.
In letzter Zeit mache ich mir ziemlich häufig Gedanken darüber, wer ich eigentlich bin und wer ich sein möchte. Ich meine, bin ich wirklich die, die ich bin oder bin ich vielleicht doch ganz anders? Vielleicht bin ich ja gar nicht die, für die mich alle halten. Denn manche Menschen glauben tatsächlich, sie würden mich kennen, aber das ist nicht wahr, denn keiner tut das. Keiner weiß, wer ich bin, wer ich wirklich bin. Nicht einmal ich selbst. Und doch gibt es manchmal Tage, an denen ich das Gefühl habe, endlich angekommen zu sein. Aber dann kommen auch wieder diese Momente, in denen ich nicht mehr weiß, wo oben und wo unten ist. Und genau diese fucking Identitätsprobleme gehen mir manchmal so auf den Geist, dass ich am liebsten alles an mir verändern möchte, was nur irgendwie möglich ist. So lange alles ausprobieren, bis ich wirklich genau weiß, was ich will und was nicht. Wisst ihr, seit einigen Tagen habe ich furchtbar große Lust darauf, mir meine Haare abzuschneiden, sie schwarz zu färben, mich tattoowieren und piercen zu lassen, einfach so, ganz spontan. Und wenn ich jetzt schon 18 wäre und alleine mit dem Auto durch die Gegend fahren dürfte, hätte ich das alles womöglich auch schon längst getan.
Wie gerne würde ich jetzt eure Gesichter sehen, haha. Denn die meisten von euch werden jetzt sicher denken, dass das nieeeeeemals zu mir passen würde. Aber jetzt mal im Ernst, was wisst ihr schon von mir? Woher wollt ihr wissen, was zu mir passt und was nicht, wenn ich es noch nie ausprobiert habe? Sag mir also niemals, wie ich zu sein habe, wenn du nicht die geringste Ahnung davon hast, wer ich bin. Und selbst wenn, es ist immer noch meine Sache, was ich mit mir selbst und meinem Körper anstelle. Solange ich mit mir selbst leben kann, ist doch alles ok. Wir sollten lieber auf das hören, was unser Herz uns sagt, und uns keine Gedanken darüber machen, was andere Menschen wohl über uns denken würden. Ist das nicht egal? Die Meinung anderer Menschen? Wir sollten unser eigenes Ding durchziehen, mehr nicht.
Außerdem haben sich schon so viele Menschen getäuscht, was meine Persönlichkeit und meinen Geschmack angeht. Ich höre beispielsweise für mein Leben gerne Metal, zwar nicht dieses heavige Zeug, aber trotzdem glotzen mich einige Menschen ungläubig an und sagen mir, dass das überhaupt nicht zu mir passt und sie niemals erwartet hätten, dass ich diese Art von Musik höre. Aber hey, mir gefällt es eben, genauso wie mir Piercings und Tattoos gefallen, egal, ob sie in den Augen anderer Menschen nun zu mir passen oder nicht. Ich muss mich damit identifizieren können, und das kann ich definitiv. Ich habe sogar das Gefühl, dass ich damit erst wirklich ich sein kann und ich mich vorher die ganze Zeit in mir selbst versteckt habe, anstatt zu zeigen, wer ich in Wirklichkeit bin. Tja, wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja bald mit einer Komplettveränderung wieder, haha. ;) Naja, genug gequatscht, ich sollte jetzt wirklich langsam mal schlafen gehen. Denn in wenigen Stunden sitze ich schon wieder in dieser ach-so-tollen Irrenanstalt names Schule und darf mich netterweise von irgendwelchen Lehrern vollquatschen lassen, während ich halbtot auf meinem Tisch liege und von meinem kuscheligen Bett träume. Schlaft gut, bis bald. ♥
Warum kannst du nicht einfach mal leben?
Ja, warum eigentlich? Warum schaffen wir es nicht, einfach mal zu leben, den Moment zu genießen und nicht an Morgen zu denken? Warum sind wir ständig auf der Suche nach so viel mehr, sodass wir dabei völlig vergessen, wer wir eigentlich sind? Sind wir Menschen wirklich so naiv, dass wir glauben, eines Tages wird alles gut, eines Tages werden wir glücklich sein? Doch wann kommt dieses "eines Tages"? Wann kommt der Tag, an dem wir endlich frei, endlich wir selbst sein können? Vermutlich niemals, so wie wir mit unserem Leben umgehen. Wir verschwenden unsere Zeit mit unnötigen Dingen, leben nur noch für den nächsten Tag und haben Angst, unser wahres Ich zu zeigen. Dabei könnten wir doch jetzt glücklich sein, wir könnten jetzt leben, wir könnten jetzt frei sein und wir könnten jetzt wir selbst sein. Und dennoch tun wir es nicht. Wir warten, und warten, und warten. Warten darauf, dass sich unser Leben von alleine zum Gute wendet, während wir untätig durch die Gegend laufen und nichts besseres zu tun haben, als uns selbst immer wieder durch unsere negativen Gedanken nach unten zu drücken. Wir machen uns selbst kaputt und merken es gar nicht mehr. Denn immer sind die anderen Schuld. Schade nur, dass das nicht immer so einfach ist. Warum tun wir nicht einfach die Dinge, die uns glücklich machen? Warum leben wir genau das Leben, das wir niemals so führen wollten? Tausende Fragen, die einfacher nicht sein können und dennoch sieht man nur gesichtslose Menschen, wenn man durch die Straßen läuft. Sie blicken zu Boden, hören auf ihr gebrochenes Herz und wissen nicht, wie es nun weiter gehen soll. In dieser dunklen Finsternis, in dieser zerstörten Welt. Dabei ist es gar nicht die Welt, die so schrecklich ist, nein, wir Menschen sind es. Wir selbst sind Schuld daran, dass wir so sind wie wir sind. So kalt, so leblos, so leer. Wir machen uns selbst kaputt und reißen andere damit mit in die Tiefe. Wo ist nur die Lebenslust hin, die als Kind doch noch so selbstverständlich war? Wo? Sie kann doch nicht einfach so verloren gegangen sein.. Irgendwo muss es dieses Fünkchen Leben doch noch in jedem von uns geben. Irgendwo tief in uns drin muss es einen Ort geben, der voller Leben, voller Leidenschaft ist. Doch für die meisten ist dieser Ort so verborgen, dass sie ihn niemals entdecken werden und am Ende ihres grauen Lebens in einem großen Ozean voller Einsamkeit qualvoll ertrinken. Doch wenn wir nur gründlich genug danach suchen, dann ist es möglich, diesen unbekannten Ort zu finden. Und dann können wir leben. So leben, wie wir es für richtig halten. Und so, wie wir immer leben wollten. Nicht perfekt, nicht vollkommen, aber gut genug, um damit glücklich zu werden. ♥
I am not sad, I am just tired of this place.

"Das ist das Beste für dich." - "Ich bin allein, das ist das Beste für mich. Ich bin dafür gemacht, allein zu sein. So ist das nun mal, alles klar?
Daran wird sich nie etwas ändern. Es ist bloß... ich kann das einfach nicht mehr." - "Du kannst was nicht mehr?" - "Das hier... einfach alles."
Daran wird sich nie etwas ändern. Es ist bloß... ich kann das einfach nicht mehr." - "Du kannst was nicht mehr?" - "Das hier... einfach alles."
Don't be sad because of people. They all will die.
I c h h o f f e , e u c h g e f ä l l t d a s V i d e o . ♥