Schwarze Augen streifen die Nacht,
verfolgt vom Schatten deiner Seele.
Ein leises Flüstern, ein leises Knacken,
ein stummer Schrei, der die Stille zerfetzt.
Schwarze Rosen säumen seinen Weg,
begleitet vom süßen Duft der Verwesung.
Ein kaltes Herz, ein kaltes Flehen,
ein dunkles Glück, das dein Leben zerstört.
Plötzlich steht er vor dir und starrt dich an,
der Tod in seinem finsteren Gewand.
Sein hämisches Grinsen, sein starrer Blick,
sein düsterer Hass, der dein Ende bestimmt.
Seine knochigen Hände greifen nach dir,
schlagen, kratzen, packen dich,
zerquetschen dein krankes, stummes Herz,
töten die Einsamkeit, die sich in deiner Seele quälte.
Du willst fliehen, willst dich wehren,
willst die schwarzen Klauen von dir reißen.
Aber du tust nichts, stehst bloß reglos da
und spürst auf deiner Haut seinen kalten Todesatem.
Von Selbsthass zerfressen,
von Worten zerstört.
In deinem Blick ein letztes Flehen,
zu Boden fällt, die letzte Träne.
Der Tod zieht dich hoch,
klammert sich fest an dich,
küsst, liebt, umarmt dich,
damit du nicht fällst.
Die Zeit steht still.
Du bist fort,
bist mit ihm gegangen
in das Reich der ewigen Stille.
Leben oder Tod.
Liebe oder Hass.
Alles oder Nichts.
Du bist fort.
Du bist tot.
Für immer.