I feel like a stranger in this world

So viele Nächte ohne Schlaf. Und so viele Nächte ohne dich. Dabei wünsche ich mir so sehr, dass du jetzt bei mir wärst. Hier, neben mir. Wir würden gemeinsam in die Dunkelheit starren und uns so verdammt viel erzählen, dass eine einzige Nacht wohl niemals ausreichen würde. Wir würden über das Leben philosophieren, und vielleicht auch ein bisschen über den Tod. Wir würden über das reden, was in uns vorgeht, was wir denken, was wir fühlen. Wir können einfach so sein, wie wir sind, ohne uns verstellen zu müssen. Wir können für einen Moment unsere schweren Masken ablegen, die Tag für Tag auf unseren traurigen Gesichtern sitzen, sodass alle um uns herum glauben, dass es uns gut gehe. Damit niemand merkt, wie dunkel unser Herz in all' diesen schwarzen Jahren geworden ist. Und dann.. dann würde ich dir von den Monstern in meinem Kopf erzählen. Und du.. du würdest sie mit einem einzigen Wort für immer vertreiben. Doch dann mache ich die Augen auf.. und bin alleine. Wie jede Nacht. Wie jede verdammt Nacht, in der ich hellwach in meinem Bett liege und mir vorstelle, wie es wäre, wenn du jetzt bei mir wärst und ich dir alles über mich erzählen könnte. Alles, was ich bin. Ich bin nicht nur der Mensch, den du täglich siehst. Ich bin so viel mehr als das. Und du hast die Chance herauszufinden wer ich wirklich bin. Nutze sie. Irgendwann wird es zu spät sein.

« »