Warum kannst du nicht einfach mal leben?

Ja, warum eigentlich? Warum schaffen wir es nicht, einfach mal zu leben, den Moment zu genießen und nicht an Morgen zu denken? Warum sind wir ständig auf der Suche nach so viel mehr, sodass wir dabei völlig vergessen, wer wir eigentlich sind? Sind wir Menschen wirklich so naiv, dass wir glauben, eines Tages wird alles gut, eines Tages werden wir glücklich sein? Doch wann kommt dieses "eines Tages"? Wann kommt der Tag, an dem wir endlich frei, endlich wir selbst sein können? Vermutlich niemals, so wie wir mit unserem Leben umgehen. Wir verschwenden unsere Zeit mit unnötigen Dingen, leben nur noch für den nächsten Tag und haben Angst, unser wahres Ich zu zeigen. Dabei könnten wir doch jetzt glücklich sein, wir könnten jetzt leben, wir könnten jetzt frei sein und wir könnten jetzt wir selbst sein. Und dennoch tun wir es nicht. Wir warten, und warten, und warten. Warten darauf, dass sich unser Leben von alleine zum Gute wendet, während wir untätig durch die Gegend laufen und nichts besseres zu tun haben, als uns selbst immer wieder durch unsere negativen Gedanken nach unten zu drücken. Wir machen uns selbst kaputt und merken es gar nicht mehr. Denn immer sind die anderen Schuld. Schade nur, dass das nicht immer so einfach ist. Warum tun wir nicht einfach die Dinge, die uns glücklich machen? Warum leben wir genau das Leben, das wir niemals so führen wollten? Tausende Fragen, die einfacher nicht sein können und dennoch sieht man nur gesichtslose Menschen, wenn man durch die Straßen läuft. Sie blicken zu Boden, hören auf ihr gebrochenes Herz und wissen nicht, wie es nun weiter gehen soll. In dieser dunklen Finsternis, in dieser zerstörten Welt. Dabei ist es gar nicht die Welt, die so schrecklich ist, nein, wir Menschen sind es. Wir selbst sind Schuld daran, dass wir so sind wie wir sind. So kalt, so leblos, so leer. Wir machen uns selbst kaputt und reißen andere damit mit in die Tiefe. Wo ist nur die Lebenslust hin, die als Kind doch noch so selbstverständlich war? Wo? Sie kann doch nicht einfach so verloren gegangen sein.. Irgendwo muss es dieses Fünkchen Leben doch noch in jedem von uns geben. Irgendwo tief in uns drin muss es einen Ort geben, der voller Leben, voller Leidenschaft ist. Doch für die meisten ist dieser Ort so verborgen, dass sie ihn niemals entdecken werden und am Ende ihres grauen Lebens in einem großen Ozean voller Einsamkeit qualvoll ertrinken. Doch wenn wir nur gründlich genug danach suchen, dann ist es möglich, diesen unbekannten Ort zu finden. Und dann können wir leben. So leben, wie wir es für richtig halten. Und so, wie wir immer leben wollten. Nicht perfekt, nicht vollkommen, aber gut genug, um damit glücklich zu werden. ♥

I am not sad, I am just tired of this place.

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"Das ist das Beste für dich." - "Ich bin allein, das ist das Beste für mich. Ich bin dafür gemacht, allein zu sein. So ist das nun mal, alles klar?
Daran wird sich nie etwas ändern. Es ist bloß... ich kann das einfach nicht mehr." - "Du kannst was nicht mehr?" - "Das hier... einfach alles."

Don't be sad because of people. They all will die.



I c h   h o f f e ,   e u c h   g e f ä l l t   d a s   V i d e o . ♥

Ich lebe von alten, verstaubten Erinnerungen.

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Alte Tagebucheinträge lesen, sich an früher erinnern, ein bisschen nachdenken, lachen, weinen und nicht mehr damit aufhören.

No one knows what its like to feel these feelings

Lieber Selbsthass,

ich weiß, du willst gar nicht wissen, was ich dir nun zu sagen habe, da du sowieso nicht auf mich hören wirst und dein eigenes Ding durchziehst, aber vielleicht nimmst du dir doch ein klein wenig Zeit, um diesen Text zu lesen und vielleicht auch über dein furchtbar ignorantes Verhalten nachzudenken. Denn ich habe lange genug mit angesehen, was du mit den Menschen um dich herum machst. Wie du sie quälst, sie folterst, sie zu Boden reißt, auf sie spuckst und auf ihnen herum trampelst, als wolltest du gerade eben nur mal eine Zigarette austreten. Irgendwann ist Schluss, Freundchen. Es geht nicht mehr. Du kannst so nicht mehr weiter machen. Oder findest du es wirklich okay, mir ständig diese hasserfüllten Wörter zu zuflüstern, die mir immer wieder sagen, dass ich auf dieser Welt nichts mehr verloren habe? Findest du das etwa okay? Mir das Gefühl zu geben, ein Niemand zu sein? Ja? Oh Gott, du bist einfach nur erbärmlich. Ja, genau, das bist du! Ein kleines, eiskaltes Etwas ohne Liebe, ohne Gefühle und ohne Herz. Kein Wunder, dass dich niemand leiden kann, so wie du dich verhältst.

Du hast dich damals einfach so in mein Herz geschlichen, ohne vorher anzuklopfen und mich um Erlaubnis zu fragen. Hast es mit schwarzem, giftigem Rauch umhüllt, und so versteinert und gefesselt, dass es aufgehört hat zu atmen. Und ich konnte nichts dagegen tun, egal, wie sehr ich mich auch gegen dich und deinen unsichtbaren Schatten gewehrt habe. Denn du bist so viel stärker und so viel mächtiger als ich, dass ich einfach keine Kontrolle über dich und deine schrecklichen Gedanken habe. Gegen dich bin ich vollkommen machtlos. Doch eines hast du nicht bedacht : Äußerlich mag mein Herz vielleicht versteinert und leblos wirken, doch innen drin sprüht es nur so vor Leben und Leichtigkeit. Und irgendwann wird der Tag kommen, an dem ich es schaffen werde, die Mauer meines Herzens zu durchbrechen und es von deinen widerlichen Klauen zu befreien. Denn es ist noch nicht tot, auch wenn du es gerne so hättest. Nein, es ist lebendiger als je zuvor.

Aber was habe ich dir eigentlich getan, dass du mich so sehr hasst und verachtest? Bin ich in deinen Augen denn wirklich so ein schlechter Mensch, dass ich das alles einfach verdient habe? Ist es das, ja? Ist das der Grund, weshalb du so zu mir bist? Oder macht es dir einfach nur Spaß, Menschen leiden zu sehen, egal, wie gut oder böse sie sind? Wer bist du, und was willst du von mir? Lass mich doch einfach in Ruhe! Denn jetzt ist endgültig Schluss. Verschwinde doch einfach aus meinem Kopf, meinem Herzen und meinem Leben. Und zwar für immer. Ich brauche dich nicht. Denn alles, was du mir zuflüsterst, entspricht in keinster Weise der Realität. Ich war bisher immer so dumm und naiv gewesen, dass ich alles glaubte, was du mir gesagt hast. Ich habe dir tatsächlich geglaubt, dass ich ein Niemand bin. Dass ich nichts kann. Dass ich zu dumm für diese Welt bin. Dass ich es verdient habe, von dir gehasst zu werden. Aber weißt du was? Das ist nicht wahr. Alles nur gelogen. Denn ich bin alles andere als wertlos. Ich will leben, ich will lachen, und ich will frei sein. Du hast hier nichts mehr verloren.

Für immer, Paulina

Everything you are running away from is in your head.

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Niemals gut genug sein. Niemals den eigenen Erwartungen gerecht werden. Niemals zufrieden mit sich und seiner Leistung sein. Denn es geht immer noch ein Stückchen besser, auch wenn du ganz genau weißt, dass du dein Bestes gegeben hast. Menschen sind nun mal nicht perfekt. Und werden es auch niemals sein. Doch warum ist es so schwer das einfach mal zu akzeptieren?

Selbsthass, mach mir doch gleich einen Heiratsantrag.

Ich will morgen nicht wieder in diese beschissene Schule gehen, in dieses Gefängnis voller Idioten, in dem ich nichts anderes lerne, 
als mich selbst für meine Fehler zu hassen. Überall Menschen, die ich nicht sehen möchte. Und Lehrer, die selbst keine Ahnung vom Leben haben 
und dennoch glauben, sie könnten mir etwas davon erzählen. Ich hasse das alles so sehr, dass ich am liebsten sofort meine Sachen packen und 
abhauen würde. Weit weg von dem Druck, dem Selbsthass und dem kalten Gefühl, ersticken zu müssen. Ich. will. nicht.

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