Nothing feels like home, you're a thousand miles away



Sie sagen, ich soll mich nicht so anstellen. Sie sagen, ich soll mich überwinden. Sie sagen, ich soll mein Leben genießen. Sie sagen, ich grenze mich zu sehr ab. Und sie lachen insgeheim über mich und denken, ich bemerke es nicht. Sie halten mich wohl für völlig dumm. Dabei kennen sie mich nicht, auch wenn sie das Gegenteil behaupten. Ich habe keine Chance, ihnen zu erklären, wer ich bin. Weil sie es nicht verstehen. Weil sie nur das sehen, was sie sehen wollen. Und das bin ich nicht. Sie wissen zwar wie ich aussehe, aber nicht, wie es sich innen drin so lebt. Sie reden über mich mit anderen Menschen, mit fremden Leuten. Alles wird erzählt. Und danach intensiv besprochen und analysiert. Am Abend kommen sie dann mit den Ergebnissen zu mir und meinen, alles besser zu wissen. Herrlich, diese Menschen. Ich könnte sie stundenlang auslachen. Und trotzdem würde ich ihnen gerne manchmal eine Klinge in ihr schwarzes Herz rammen. Denn spätestens dann würden sie vielleicht merken, wen sie da eigentlich vor sich haben. Nämlich mich. Einen Menschen mit Gefühlen.

5 Kommentare:



  1. (ich kann nicht in Worte fassen wie ich das mag was du schreibst, wie denke zu wissen was du meinst, deshalb nur ein kleines, einfaches Herz statt Worte)

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  2. Paulina, lese erst seit kurzer Zeit Deine Blogbeiträge. Finde dieses jetzige Layout mit Abstand das tollste Layout. Staunte nicht schlecht über Deinen sehr emotionalen Satz “Und trotzdem würde ich ihnen gerne manchmal eine Klinge in ihr schwarzes Herz rammen.“. Würdest bestimmt eine leidenschaftliche Kampfkünstlerin sein?!

    Wünsche Dir noch einen sonnig schönen Sonntag!

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  3. @Henry Danke, das freut mich. :) ♥

    Dir auch!

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  4. du bist echt krank mädl

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